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„Der Aerowing hat die anpassungsfähigste Konfiguration für das Manövrieren in einer Unterwasserumgebung.“
— Tuvok (Quelle)Das Aeroshuttle (auch: Aerowing-Shuttle[3]) ist eine Raumschiffsklasse der Vereinigten Föderation der Planeten. Schiffe dieser Klasse sind als Shuttles konzipiert.

GeschichteBearbeiten

Das Aeroshuttle ist 2369 als Hilfsschiff für die Leichten Forschungsschiffe der Intrepid-Klasse entworfen und speziell für Atmosphärenflüge ausgelegt. Das Shuttle weist Forschungs-, Erkundungs-, Vermessungs- und Unterstützungseigenschaften auf und ähnelt so dem Runabout der Danube-Klasse.[2]

Enterrpise Intrepid

Ein Aeroshuttle startet

Es ist jedoch weniger anpassungsfähig, da es nicht mit Modulen erweitert werden und eine geringere Warpgeschwindigkeit erreichen kann. Insgesamt ist es größer als ein normales Klasse-1-Shuttle und kann dank struktureller Verstärkung auf Klasse-D- bis -J-Planeten landen. Dieses Volumen macht es jedoch unmöglich, das Shuttle in einem normalen Hangar zu lagern, sodass eine neue Andockstelle, ähnlich der der Yacht des Captains an Schiffen der Galaxy- oder Sovereign-Klasse, an der Unterseite der Untertassensektion der Intrepid-Klasse ergänzt wird. Alternativ wird es ab den 2370ern auch als reguläres Runabout auf Sternenbasen der Föderation genutzt, die ähnlich den Schiffen der Danube-Klasse eingesetzt werden.[2]

Schnell erkennt die Sternenflotte, dass die eigentlich für den Betrieb mit den Forschungsschiffen der Intrepid-Klasse entwickelten Schiffe, auch gut alleine agieren können. Im Jahr 2370 werden die Schiffe bereits eigenständig in den Werften von Utopia-Planitia gebaut.[2]

Die Sternenflotte empfiehlt die Generalsüberholung der Schiffe nach 18 Monaten Einsatz.[2] Mindestens bei einer Gelegenheit unterstützt ein Schiff dieser Klasse die USS Enterprise-D bei einer Mission im Orbit eines wasserreichen Planeten.[5]

In den 2370ern befindet sich ein Schiff der Klasse bei den Utopia-Planitia-Werften, um Warpfeldtests durchzuführen. Ein weiteres Schiff wird eingesetzt, um als experimentelles Transportschiff der Jupiter-Station beizustehen. Auch Sternenbasis 325 und Sternenbasis 524 erhalten ein Schiff dieser Klasse. Auch das Hauptquartier der Sternenflotte kann auf zwei Shuttles dieses Typs zurückgreifen.[2]

Die eigens für die Raumschiffe der Nova-Klasse entwickelten Waverider stellen die Schwesterschiffe dieser Klasse dar, da sie ebenfalls an der Untertassenunterseite ihres Mutterschiffs angedockt werden und sich besonders für Atmosphärenflüge eignen.[1]

2374 muss die USS Voyager auf einem Meeresplaneten im Delta-Quadranten notwassern, als sie von Drohnenschiffen angegriffen wird und sinkt in den planetaren Ozean ab. Als es der Crew gelingt das Schiff zu stabilisieren, kann Tuvok die Sensoren der USS Voyager online bringen und eine Energiesignatur am Meeresgrund ausfindig machen. Um der Energiequelle nachzugehen, muss die Crew auf den Aerowing zurückgreifen, da das Hangardeck bei Öffnung des Shuttletors ansonsten geflutet würde. Tuvok, Harry Kim und zwei weitere Crewmitglieder entdecken kurze Zeit später einen Gebäudekomplex, in den sie hineinbeamen.[3]

Als das Außenteam von einem Schmuggler überrumpelt wird, der den Komplex als Lager nutzt, lässt Janeway Chakotay an Bord des leeren Aerowing-Shuttles beamen, um das Team zu retten. Nachdem die Crew entdeckt, dass im Komplex Portale in andere Welten führen, jedoch zu unterschiedlichen Zeiten, zerfällt der Ort durch einen Selbstzerstörungsmechanismus und das Team muss mithilfe des Aerowings fliehen.[6]

BeschreibungBearbeiten

Das Aeroshuttle ähnelt in vielen Aspekten seinem Vorbild, der Danube-Klasse, und hat mit 24,8 Metern Länge, 29,6 Metern Breite und 4,1 Metern Höhe ähnliche Dimensionen. Das 222,5 Metrische Tonnen schwere Shuttle wird von einem Piloten geflogen und hat fünf weitere Crewmitglieder an Bord. Der Warpantrieb umfasst zwei kompakte lineare Warpgondeln vom Modell LF-9X4, sodass er das Aeroshuttle auf eine Reisegeschwindigkeit von Warp 3 und ein Maximum von Warp 5 bringen kann. Aus dem Stillstand bis zur Schwellengeschwindigkeit dauert es dadurch 10,83 Sekunden, von dort bis zum Warpantriebseinsatz 1,47 Sekunden. Von Warp 1 bis Warp 3 beträgt die Zeit 4,79, von Warp 3 bis 5 6,51 Sekunden.[2] Die Abkopplung der Shuttles von Schiffen der Intrepid-Klasse, bei denen sich das Shuttle auf Deck 9 befindet, besteht aus vier technischen Schritten:[7]

Der Impulsantrieb mit den beiden Triebwerken Modell FIB-3 und die Steuerdüsen sind ebenfalls von der Danube-Klasse übernommen. Von letzteren besitzt das Aeroshuttle zwei primäre Gruppen an den äußeren Flügelenden, zwei sekundäre unten an den seitlichen Cockpitanbauten und vier tertiäre oben auf diesen Vorbuchtungen. Für die Navigation gibt es ein RAV/ISHAK-Mod-3-Warp-Astralleitsystem. Der Computer ist noch nicht so modern wie das der Intrepid-Klasse und arbeitet mit einem M-15-System und Isolinear-III-Prozessor.[2]

Als Bewaffnung dienen vier Phaserbänke des Typs VI und zwei Mk-25 Direkt feuernde Torpedorampen für Mikro-Photonentorpedos. Als Schutz dient ein FSQ-2-Schutzschild; am Cockpit befindet sich auch eine Deflektorschüssel. Für das Sammeln von Informationen bei hohen Atmosphärengeschwindigkeiten, auch in Tarn- oder Aufklärungsmissionen, ist das Aeroshuttle mit vielen Sensorphalangen ausgerüstet und zur Landung fähig. Eine normale Mission dauert zwei Wochen.[2]

Das Innere des Schiffes lehnt sich an dem Innendesign der Schiffe der Danube-Klasse an. Nicht unweit hinter dem Cockpit befindet sich ein Transporter, der mindestens sechs Personen transportieren kann. Ein Waffenschrank befindet sich in der Nähe, der Typ-2-Phaser und Tricorder beinhaltet.[6]

Externe LinksBearbeiten

ReferenzenBearbeiten

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