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Die Deadly-Klasse[3] ist eine Raumschiffsklasse des Zweiten Klingonischen Reichs. Schiffe dieser Klasse sind als Schlachtkreuzer der D7-Klasse konzipiert.

GeschichteBearbeiten

EntwicklungBearbeiten

Die Entwicklung der Deadly-Klasse, allgemein als D7-Klasse bekannt, beginnt kurz nach dem Ende des Ersten Föderal-Klingonischen Kriegs unter der Aufsicht des ehemaligen Klingonen Ash Tyler, der der amtierenden Kanzlerin L'Rell als Fackelträger dient.[9]

D7-Klasse HoherRat

Ash Tyler stellt die neue D7-Klasse im Hohen Rat vor

2257 stellen L'Rell und Tyler die D7-Klasse dem Hohen Rat der Klingonen und den 24 Häusern vor. Zuvor nutzen die einzelnen Häuser verschiedene Raumschiffe mit den Emblemen ihrer Familienhäuser. Mit der Einführung dieser D7-Klasse soll der Klingonischen Flotte ein Raumschiff gegeben werden, dass für ein vereintes Klingonisches Reich steht und das als Standard-Schlachtkreuzer dienen soll.[9]

Rückgrat der Klingonischen FlotteBearbeiten

2267 kommt es zum Föderal-Klingonischen Krieg, in dem ein einzelnes Schiff der D7-Klasse nach Organia entstand wird. Dort trifft das Schiff auf die USS Enterprise, die das Schiff im Kampf vernichtet. Nur wenig später taucht eine ganze Armada klingonischer D7-Klasse-Schiffe im Orbit von Organia auf, und die Enterprise muss sich zurückziehen. Als sie später in Begleitung anderer Sternenflottenschiffe zurückkehrt, verhindern die Organier mit ihren Kräften die drohende Schlacht von Organia und erzwingen einen Friedensvertrag.[11] Ein weiteres Mal wird ein Schiff der D7-Klasse im Orbit von Capella IV gesichtet. Jenes Schiff steht unter dem Kommando von Kras, der versucht, an die Rohstoffe der Welt zu kommen.[12] Im selben Jahr bringt ein weiteres Schiff dieser Klasse Krell nach Neural.[13]

Constitution D7

Die D7-Klasse trifft oft mit Föderationsschiffen im Kampf zusammen

2268 besucht ein Schiff der Klasse, die IKS Gr'oth, die Raumstation K-7, die nahe der Grenze zwischen föderalem und klingonischem Raum liegt. Die Ankunft des klingonischen Schiffs sorgt bei dem Föderationsoffiziellen Nilz Baris für Panik und lässt die wegen eines unnötigen Notrufes anwesende USS Enterprise für Sicherheit sorgen.[1] Im gleichen Jahr versucht ein Schiff dieser Klasse im Tellun-System, die Enterprise zu zerstören, was jedoch misslingt.[14]

Im selben Jahr entdeckt die Crew der USS Enterprise, dass die Klingonen und die Romulaner eine Allianz bilden, bei der die Tarnvorrichtung der Romulaner gegen die Baupläne der Deadly-Klasse getauscht werden. Mit einem Trick gelingt es der Crew der Enterprise, die Tarnvorrichtung von einem der Schiffe zu stehlen.[15]

Der Technologieaustausch stellt einen Wendepunkt in der Schiffskonstruktion dieser Klasse dar. Von den 24 RPL-1-Plasmabänken, die die Klingonen während der Allianz erhalten, werden 16 sofort in den Schiffen der D7-Klasse eingebaut.[6] Die Klasse wird seither als Deadly-Klasse geführt.[3] Die Romulaner nutzen die Baupläne der D7-Klasse schließlich, um ihre eigene Schiffklasse in den Dienst zu stellen. Diese Klasse wird schließlich als Stormbird-Klasse bekannt.[6]

Umrüstung und AusmusterungBearbeiten

Hauptartikel: Stormbird-Klasse

Bereits Ende der 2260er beginnen Umrüstungen der einzelnen Schiffe. Mindestens ein Schiff der Deadly-Klasse wird zu einer Dreadnoughtvariante umgebaut. Die IKS Terror ist 2268 bei Alnath II aktiv und wird von der USS Enterprise abgefangen, da die Föderation glaubt, die Klingonen hätten das vulkanische Schiff VSS T'Pau zerstört.[16]

STA2

Die Enterprise wird von einem Schlachtkreuzer angegriffen

2269 weicht die USS Enterprise von ihrem Kurs ab, um ein klingonisches Raumschiff der D7-Klasse zu beobachten, das einen Aufklärer der Föderation vehement verfolgt. Das Schiff wird kurze Zeit später vollkommen zerstört, der Pilot kann jedoch gerettet werden. Die Situation wird dadurch verkompliziert, dass die Enterprise zu diesem Zeitpunkt zwei Frachtdrohnen der Antares-Klasse, die mit Quintotriticale für den Sherman-Planeten beladen sind, eskortiert. Es stellt sich heraus, das der Kreuzer unter dem Kommando von Koloth mit einer experimentellen und gefährlichen Stasiswaffe ausgestattet ist, die die USS Enterprise vorübergehend lahmlegt. Später kann die Streitigkeit beigelegt werden.[17]

Als die USS Enterprise später das Delta-Dreieck erkundet, entdeckt sie das klingonische Schiff IKS Klothos, das von jetzt auf gleich verschwindet. Kurz darauf wird auch die Enterprise in eine Art Zeitfalte gezogen, in der sich Elysia befindet, einer interstellaren Sargassosee. Zusammen können die USS Enterprise und der D7-Kreuzer Klothos später entkommen.[18]

VermächtnisBearbeiten

Hauptartikel: K't'inga-Klasse
D7 Klasse Angriff

Das Design der Deadly-Klasse wird Grundlage zahlreicher Nachfolger-Klassen

Bereits in den 2270ern gilt die Klasse als überholt. Die Klingonen setzen während dieser Zeit auf die modernen Schiffe der K't'inga-Klasse, die ihren Ursprung in der D7-Klasse haben.[4] Daher laufen die modernen Schiffe der K't'inga-Klasse ebenfalls unter der Modellidentifikation "D7", da die Klasse zahlreiche Designelemente der alten D7-Klasse verinnerlicht. Tatsächlich werden zu dieser Zeit zehn alte Schiffe der D7G-Baureihe in die zweite Baureihe der K't'inga-Klasse umgerüstet.[6]

2272 kommt es zu einem Zwischenfall an der Föderal-Klingonischen Grenze, als die USS Enterprise unter Admiral Kirk auf einige D7-Klasse-Raumschiffe trifft, die von einer unbekannten Spezies kontrolliert werden. Dabei trifft Kirk auf die Vulkanierin T'Uerell, die die Schiffe kontrolliert. Kirk kann die Flotte jedoch vernichten und zurückschlagen. 2300 werden die letzten Schiffe der Klasse schließlich ausgemustert.[10] In den 2370ern dienen einige nicht umgerüstete Schiffe der Deadly-Klasse als Reserveschiffe.[4]

BeschreibungBearbeiten

AusstattungBearbeiten

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BewaffnungBearbeiten

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InneresBearbeiten

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HintergrundinformationenBearbeiten

  • Laut Starshipsen wird die Deadly-Klasse 2150 in den aktiven Dienst gestellt. Dies wiederspricht zahlreichen anderen Quellen, allem voran der Discovery-Folge Lichtpunkt. Der Fehler beruht wohl auf einem Produktionsfehler aus Star Trek: Enterprise. In der Folge In guter Hoffnung wird hier ein D7-Raumschiff gezeigt. In Wirklichkeit soll es sich dabei aber um ein Raumschiff der D'ama-Klasse handeln. Andere Quellen, wie das The Klingon Recognition Manual, sprechen von einer Inbetriebnahme im Jahr 2241. Mit der Veröffentlichung der Discovery-Folge sind alle Einführungsdaten vor 2257 hinfällig.
  • Auch das Star Trek Adventures - Core Gamebook gibt ein falsches Datum bei der Indienststellung an. Laut dem Buch wird die Klasse im Jahr 2250 in den Dienst gestellt.[8]
  • Vor dem Erscheinen der Episode Lichtpunkt wurde im The Klingon Recognition Manual eine andere Entwicklungsgeschichte der Klasse dargestellt, die ihre Gültigkeit verloren hat:
    • Die Entwicklung der D7-Klasse beginnt Ende der 30iger Jahre des 22. Jahrhunderts. Das Klingonische Reich kämpft gegen ein Feind, welcher der Föderation zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt ist. Das bisherige Rückrat der klingonischen Flotte, die D4-Klasse ist zu diesem Zeitpunkt bereits über 100 Jahre im Dienst und den Anforderungen der Krieges nicht mehr gewachsen. So sucht das Reich dingend nach Ersatz und beginnt, auf den mit der D4 im Krieg gemachten Erfahrungen, eine neue Schiffsklasse zu entwickeln. Die D7-Klasse wird so schnell wie möglich in Produktion gegeben und die ersten Schiffe verlassen 2241 die Werft.[6]
D7-Gruppe

Die D7A-Klasse wird im Dämonen-Krieg eingesetzt.

    • Der Krieg ist zu diesem Zeitpunkt bereits größtenteils abgeebt, daher kommen die Schiffe nicht rechtzeitig genug, um entscheidend in den Kriegsverlauf eingreifen zu können. Vom Ende des Krieges an beginnt man den Bau der D4-Klasse einzustellen und stattdessen die D7-Klasse zu Produzieren. Kurz vor Beginn des Vier-Jahres-Krieges wird die A-Variante der Klasse bei acht Werften mit einem Ausstoß von fünf Schiffen im Monat gefertigt. Auch werden andere Variantionen wie die Klolode-Subklasse gebaut. Dennoch dienen die D4 und die D7 noch jahrzehntelang nebeneinander. Bei Ausbruch des Vier-Jahres-Krieg verfügt das Klingonische Reich über 400 Schiffe der als D7A bekannten K't'agga-Subklasse.[6]
    • Mit Beginn der Kampfhandlungen erhöht das Reich die Produktion auf zwölf Schiffe pro Monat. Dieser zahlenmäßige Vorteil erweist sich schon sehr bald als der Hauptgrund für die Klingonischen Siege in der ersten Kriegshälfte. Dennoch enttäuscht die D7A, es zeigt sich sehr schnell und sehr deutlich, dass sie ihren Föderalen Gegenstücken klar unterlegen ist und ein Sieg nur bei zahlenmäßiger Überlegenheit zu gewährleisten ist. Dennoch sieht sich das Reich außer Stande, eine besser bewaffnete Klasse in den nötigen Stückzahlen in Dienst zu stellen, und beschleunigt daher während des dritten Kriegsjahrs die Produktion auf 26 Schiffe im Monat, sodass die Klasse in den 2250ern eine der am häufigsten anzutreffende klingonischen Schiffsklassen ist. Gegen Ende des Krieges wird die als D7C bekannte K't'kara-Subklasse entwickelt.[6]
    • Obwohl sie einige deutliche Verbesserungen wie stärkere Schilde, einen stärkeren Antrieb und mehr Waffen verfügt, wurde sie dennoch unter den Bedürfnissen der kosteneffizienten Massenproduktion entwickelt. So verkraftet die Schiffstruktur weniger Schaden und die Reaktoren sind leistungschwächer als beim Vorgänger, wodurch das Schiff nicht in der Lage ist, im Kampf sämtliche Systeme ausreichend mit Energie zu versorgen. Die D7C wird nicht vor Kriegsende fertiggestellt, wird aber aber anschließend in die Massenproduktion gegeben, um den Verlusten des Krieges entgegenzuwirken und um für den aufkommenden Konflikt mit dem Romulanischen Imperium gewappnet zu sein. Die Mängel der Klasse stellen sich bei Gefechten mit Romulanischen und Föderalen Schiffen als fatal heraus und machen die Schiffe bei Klingonischen Offizieren äußerst unbeliebt. Nach Unterzeichnung des Klingonisch-Romulanischen Bündnisses werden alle verblibenen Schiffe der D7C-Subklasse verkauft oder als Reserveschiffe eingemottet.[6]

Externe LinksBearbeiten

ReferenzenBearbeiten


Schlachtkreuzer der Deadly-Klasse (D7-Klasse)
Klingonen-Logo Klingonisches Reich Klingonen-Logo
IKS BlortlhIKS D'k TahgIKS Gr'othIKS DevisorIKS Qaw'qayIKS QuvIKS RoneyIKS StormwindIKS TerrorIKS Tr'lothIKS VarchasIKS Voq'leng
K't'agga-Konfiguration
IKS Dun Da SpuIKS Gomex-zhaIKS KhorazharIKS K't'sukaIKS KungIKS Pounder
K't'kara-Konfiguration
IKS Fire Blossom
Schiffklassen verwandter Baureihen
D'ama-Klasse (D4) • Devastator-Klasse (D5) • Deadly-Klasse (D7; Subklassen: K't'agga-Klasse (D7A) • K't'kara-Klasse (D7C) • K't'alla-Klasse (D7G) • K't'inga-Klasse (D7M)) • Koloth-KlasseVortha-TypMay'Duj-KlasseStormbird-Klasse
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