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„Das Volk verdient eine starke Führung. Jemanden, der sie beschützen kann.“
— Leyton (Quelle)

James[7] Leyton ist ein männlicher Mensch, der im 24. Jahrhundert innerhalb der Sternenflotte aktiv ist. 2372 ist er verantwortlich für einen Coup d'état auf der Erde, der Auswirkungen auf die gesamte Vereinigte Föderation der Planeten hat. Der Putsch scheitert jedoch, als Benjamin Lafayette Sisko und die Crew der USS Defiant intervenieren. James Leyton wird daraufhin in der Gefängnisanlage New Zealand Penal Settlement inhaftiert.

BiografieBearbeiten

Frühe KarriereBearbeiten

James Leyton wird um 2304 geboren und strebt später eine Karriere in der Sternenflotte an. 2325 ist Leyton als frischer Fähnrich an der Akademie der Sternenflotte als Lehrer für Föderationsgesetz tätig. Hier unterrichtet er die Klasse von Jean-Luc Picard. Als Picard sich während des Lehrgangs Leyton fragt, was die Sternenflotte benötigt, antwortet dieser, dass es in höchstem Maß die Wachsamkeit sei.[2]

In den 2340ern dient er an Bord des Excelsior-Klasse-Raumschiffs USS Okinawa und wird 2350 Captain des Schiffs.[8] Benjamin Lafayette Sisko[5] ist ab 2350[8] sein Erster Offizier.[5]

Später wechselt Leyton, zumindest kurzzeitig, zur Sternenbasis 3, wo er 2355 abermals auf Jean-Luc Picard trifft. Hier trifft Picard auch erstmals auf Data, der unter dem Kommando von Leyton steht. Leyton, dessen militante Ansichten sich in den letzten Jahren verfestigt haben, eröffnet Picard, dass er einen gewaltsamen Kontakt zu den Denobulanern herstellen will, die sich nach dem Krieg gegen die Romulaner weitestgehend aus den galaktischen Affären herausgezogen haben.[2]

Als 2362 der Tzenkethi-Krieg ausbricht, dienen das Schiff und Layton an fordester Front.[8] Dabei kommt es einmal zu einem Kampf mit drei Tzenkethi-Raider innerhalb eines Asteroidenfelds, bei dem die USS Okinawa die Oberhand gewinnt.[1] Mit dem Ende des Kriegs im Jahr 2364[8] verbleibt Layton an Bord des Schiffs, bis er 2369 zum Admiral befördert wird und sein Kommando über das Schiff aufgibt.[9]

AdmiralitätBearbeiten

„Jaresh-Inyo wäre ein guter Präsident zu Friedenszeiten, aber wir müssen mit einem Krieg rechnen. Er kann und will das nicht verstehen. Er ist nur um das Wohl seines Volkes bemüht. Aber die Menschen können mehr ertragen, als er denkt. Wir haben hier ein Paradies erschaffen und wir werden es schützen und verteidigen.“
— Leyton will den Präsidenten absetzen (Quelle)

Als die Föderation im Jahr 2370 auf das Dominion trifft, sieht Leyton die militärische Großmacht als Gefahr an und vermutet, dass ein Krieg mit den Gründern unausweichlich ist. Er schmiedet Pläne, wie er die Föderation am besten darauf vorbereiten kann einen Krieg zu gewinnen und schließt nicht aus den amtierenden Präsidenten Jaresh-Inyo gewaltsam abzusetzen.[5]

In einer Alternativen Zeitlinie, in der die Cardassianer nicht von Bajor abziehen und das Wurmloch nicht von der Sternenflotte entdeckt wird, dient Leyton 2373 als Flottenkommandant der Erd-Verteidigungsflotte, als die Borg ins Sol-System einfallen. Während der Schlacht vom Sektor 001 wird Leyton schließlich Opfer des Kampfs.[10]

Als auf der Erde die Antwerpen-Konferenz durch einen Bombenanschlag überschattet wird, sieht Leyton seine Zeit gekommen. Er beauftragt Lieutenant Arriaga den Relaissatelliten am Ausgang des bajoranischen Wurmlochs zu manipulieren, damit es so aussieht, als würde eine getarnte Dominion-Flotte in den Alpha-Quadranten eindringen.[5] In der Zwischenzeit geht Leyton jedoch auch allgemeinen Aufgaben nach. So befielt er T. Ishmael Snowden zur Sternenbasis 375, wo er als Unterstüzung für Admiral Eric Hahn eingesetzt wird.[11]

Leyton offers Bolian tonic water

Leyton zeigt sich siegessicher.

Als zweiten Schritt bestellt er Benjamin Lafayette Sisko und Odo ins Kommando der Sternenflotte, um mit ihnen den Präsidenten zu überzeugen die Sicherheitsmaßnahmen auf der Erde zu verschärfen. Obwohl dieser anfangs nicht davon begeistert ist, die Militärpräsenz zu erhöhen, lässt er sich wenig später überzeugen Blutuntersuchungen und Bewachungen durchführen zu lassen. Kurze Zeit später lässt Leyton das Red Squad das Energierelaisystem der Erde sabotieren. Es kommt zu Energieausfällen und die Bevölkerung hat Angst, dass das Dominion die Situation ausnutzt, um Wechselbälger einzuschleusen. Leyton befiehlt die Stationierung von Militärtruppen in allen großen Städten der Erde. Als Sisko und Odo herausfinden, dass Leyton hinter den Sabotagen steckt, wird ihm ein falscher Bluttest untergeschoben, sodass er verhaftet wird.[5]

Währenddessen befielt Leyton der USS Lakota, einem aufgerüsteten Schiff der Excelsior-Klasse, die USS Defiant anzugreifen, die zur Erde geflogen ist, um Sisko zu unterstützen. Es gelingt Sisko Captain Erika Benteen zu überzeugen, dass Leyton gegen die Interessen der Föderation handelt. Letzen Endes sieht sich Leyton geschlagen, als die Unterstützung verschiedener Offiziere schwindet und er legt seinen Rang nieder.[1]

Leyton wird schließlich vor ein Gericht gestellt und verurteilt. Seine Strafe beläuft sich auf fünf Jahre Haft innerhalb des New Zealand Penal Settlements. Seine Einmischung in die Präsidentenangelegenheiten hat große Auswirkungen auf die nächste Wahl: Während Inyo als unfähig angesehen wird die Föderation durch einen möglichen Krieg zu führen, wird Min Zife der nächste Präsident der Föderation.[6] 2374 besucht Sisko Leyton, der sich während des Dominion-Kriegs immer noch im Gefängnis befindet, nachdem die Romulaner dem Krieg beigetreten sind.[7]

HintergrundinformationenBearbeiten

Externe LinksBearbeiten

ReferenzenBearbeiten

Mitglieder der Leyton-Affäre
ArriagaBael NomineErika BenteenJames LeytonSnowdenT. Ishmael Snowden
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