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Die Lanora-Klasse[10] (auch: Projekt G82,[6] Talon-Klasse,[11] Theta-Klasse[3] Jarok-Klasse,[7] Theron-Klasse[2]) ist eine Raumschiffklasse des Romulanischen Sternenimperiums. Schiffe dieser Klasse sind in der kleineren Version als Shuttles und in der größeren Version als Aufklärungschiffe konzipiert.

GeschichteBearbeiten

Die Lanora-Klasse ist eine kleine Raumschiffklasse, deren Prototyp 2362 vom Romulanischen Sternenimperium in den Dienst gestellt wird, um Würdenträger innerhalb des Romulanischen Raums zu transportieren.[3] Ziel ist es, dass die Schiffe nach und nach die schon seit 30 Jahren im Dienst befindlichen Aufklärer der Kestrel-Klasse ersetzt werden. Dazu wird in den 2360ern ein Kestrel-Klasse-Raumschiff, die Vastara, mit den Prototypausrüstungen der Lanora-Klasse ausgestattet.[2] Das Imperium lässt zwei Varianten der Klasse[3] unter dem Codenamen Projekt G82[6] bauen, eine kleinere und eine größere, die dann als Shuttles oder Scouts eingesetzt werden sollen. Das Warpgondeldesign entstammt gestohlenen Unterlagen des Advanced Starship Design Bureau, das auf dieser Grundlage die Danube-Klasse entwickelt.[3]

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Admiral Jarok nutzt 2366 einen Aufklärer dieser Klasse, um in den Föderationsraum zu fliehen.

Nach der Indienststellung der neunen B-Generation der D'deridex-Klasse im Jahr 2349, fordern einige Senatoren eine kleine Klasse von Schiffen für diplomatische Missionen, um nicht auf die großen auffälligen Warbirds zurück greifen zu müssen. 2364 geht die erste Produktionsreihe offiziell vom Stapel. Später nutzt der Tal Shiar kleinere Flotten dieser Klasse, um im feindlichen Raum zu spionieren. Schiffe dringen dabei unbehelligt in den Raum der Vereinigten Föderation der Planeten und der Cardassianischen Union ein.[3]

Außerdem ist es technisch möglich eine weitere Warpgondel an der oberen Hülle an zu bringen, um die Geschwindigkeit der Klasse zu erhöhen. Dies bringt ihr die Klassifikation eines Warpshuttles ein. Standardmäßig werden einige Schiffe der Lanora-Klasse in den großen Hangars der D'deridex-Klasse untergebracht. Die Schiffe entsprechen in etwa im Aufgabengebiet und der Häufigkeit den föderalen Danube-Klasse. Im Gegensatz zu den föderalen Gegenstücken sind die Schiffe der Lanora-Klasse jedoch nicht in der Lage ein Multimissionskomponenten auszutauschen. Seit dem Zeitpunkt ihrer Indienststellung bringen die Schiffe sensible Waren, teilweise für den Tal Shiar, an verschiedene Außenposten des Imperiums.[3]

2366 wird die Föderation erstmals auf diese Schiffsklasse aufmerksam, als das Aufklärungsschiff RIS Pi auf Galorndon Kern abstürzt. Die Crew der USS Enterprise-D wird auf das Schiff aufmerksam, kann jedoch keine Komponenten bergen, als ein Warbird ins System einfliegt.[3] Einige Wochen später benutzt Admiral Alidar Jarok einen Aufklärer dieses Typs, um die Föderation mit fingierten Informationen über eine bevorstehende Invasion durch das romulanische Sternenimperium zu versorgen. Jarok will mit diesen Informationen einen Krieg zwischen den Romulanern und der Föderation verhindern und damit hunderte von Opfern. Allerdings will Jarok nicht, dass romulanische Technologie in die Hände der Föderation fällt und aus diesem Grund zerstört er seinen Aufklärer. Später stellt sich heraus, dass die Romulaner bereits geraume Zeit vermuteten, dass Jarok ein Deserteur ist [9]

In den darauffolgenden Jahren nutzt das Imperium die Schiffe, um zahlreiche Ziele innerhalb des Föderationsraums auszuspionieren, so zum Beispiel Capella IV, Bolarus IX, Vulkan, Gateway, Andoria, sowie die Utopia-Planitia-Flottenwerften und die Antares-Flottenwerften. In den 2370ern nutzt der romulanische Botschafter der Föderation ein solches Schiff, um mit dem Orion-Syndikat in Kontakt zu treten. Weitere Schiffe der Klasse sind Botschaftern zugeteilt, wie dem romulanischen Botschafter auf Nimbus III oder dem romulanischen Botschafter, der Friedensgespräche mit der Taurhai-Vereinigung führt und auf Paxar IV stationiert ist. Im Dominion-Krieg spielen die Schiffe, aufgrund ihrer geringen Feuerkraft, keine große Rolle, werden jedoch immer noch genutzt, zum Beispiel zur Erforschung des Arteline-Sektors.[3]

Die Schiffe werden wie zahlreiche Schiffsklassen der 2360er und 2370er bis 2400 in den Werften der Romulaner gebaut. 2400 gelten sie als veraltet und werden nicht mehr in den romulanischen Werften gebauten. Aktive Schiffe verbleiben jedoch im Dienst.[8]

BeschreibungBearbeiten

Die Lanora-Klasse existiert in zwei Ausführungen: Eine Shuttle-Konfiguration und eine Auklärungsschiff-Klassifikation, die sich vor allem durch ihre Größe voneinander unterscheiden. Shuttles haben eine Länge von 24,36 Metern, eine Breite von 15,98 Metern und eine Höhe von 6,57 Metern. Dabei finden fünf Insassen auf einem Deck Platz.[3]

Romulanisches Scoutschiff

Die Oberseite eines Schiffes der Lanora-Klasse.

In der Aufklärungsversion finden mehrere Personen Platz. Bei einer Länge von 89[1] bis 100 Metern, einer Breite von 53 Metern und einer Höhe von 18 Metern, sowie zwei Decks, können neben fünf Insassen, zehn Passagiere aufgenommen werden. Zusätzlich bieten die Schiffe Platz für 20 Evakuierte.[5] Die Schiffe reisen mit einer Standardreisegeschwindigkeit von Warp 5,0, können jedoch auf über Warp 9 beschleunigen, sollte es von Nöten sein. Dies macht der Typ-5C5-Warpantrieb möglich. Zudem sind die Schiff mit einem leistungsstarken RIB-2-Impulsantrieb (0,8 c) ausgestattet. Zur Verteidigung nutzen die Schiffe PFF-1-Schutzschilde.[3]

Im Gegensatz zu den meisten romulansichen Schiffsklassen greift diese Klasse nicht auf eine künstliche Quantensingularität zurück. Stattdessen greift man auf eine reguläre Materie-Antimaterie-Rekationskammer zurück. Der Warpantrieb als gesamtes basiert auf gestohlenen Daten der Sternenflotte. Gegen größere Schiffe hat die Lanora-Klasse keine Chance - zwar besitzt die Klasse zwei Torpedorampen, eine vordere und eine am Heck bestückt mit RPT-1-Plasmatorpedos, sowie Disruptoren, doch stellen diese für Kreuzer, Fregatten oder Schlachtschiffe keine Gefahr dar. Ein Traktorstrahlemitter und zwei Transporter runden die technische Ausstattung der Klasse ab.[3]

HintergrundinformationenBearbeiten

Externe LinksBearbeiten

ReferenzenBearbeiten

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