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Die Saber-Klasse ist eine Raumschiffsklasse der Vereinigten Föderation der Planeten. Schiffe dieser Klasse sind als Leichte Kreuzer konzipiert.

GeschichteBearbeiten

Die Anfänge der Saber-Klasse sind in den späten 2360ern zu finden. Mindestens vier Schiffe der Klasse, darunter die USS Peterson, die USS Sentry, die USS Garza und die USS Sanders, sind zu jener Zeit aktiv. Im Gegensatz zu den später im Dominion-Krieg eingesetzten Schiffen der Saber-Klasse haben diese Schiffe eine andere Hüllenkonfiguration, die dem Design der 2360er entspricht und somit den Schiffen der Galaxy-Klasse und Nebula-Klasse ähnelt.[9]

Sabre-Klasse Nibian Mond

Während den späten 2360ern sind einige Vorläufer Klasse im Einsatz.

Im Spätjahr 2370 beginnt die Sternenflotte im Zuge der Perimeterverteidigungsdirektive mit dem Bau der aufgerüsteten Schiffe der Saber-Klasse, deren Hüllenkonfiguration geändert wird und den zu dieser Zeit geläufigen Hüllendesignaspekten entspricht. Die Saber-Klasse profitiert von den Forschungsergebnissen zum Defiant-Projekt, bei dem man den Nutzen in die Hülle eingelassender Warpgondeln entdeckt. Allerdings macht dies die Schiffe bei Kernbrüchen verwundbarer.[3]

Das erste Schiff der Klasse, das bei Sternenbasis 1 produziert wird,[1] ist die USS Saber.[3] 2371 werden Schiffe der Baureihe in den Utopia-Planitia-Flottenwerften konstruiert.[2]

Während des Dominion-Kriegs werden zahlreiche Schiffe der Saber-Klasse, die bis Mitte der 2370er in fünf größeren Werften der Föderation produziert werden, eingesetzt.[3] Auch gegen einen Borg-Kubus, der das Sol-System im Jahr 2373 angreift, kommen Schiffe der Klasse zum Einsatz.[10] 2374 kämpfen Schiffe der Klasse nahe dem Bajor-System im Zuge der Operation Rückkehr, um Deep Space 9 zurückzuerobern.[11]

2375, dem letzten Kriegsjahr, kämpfen zahlreiche Schiffe der Saber-Klasse in der Dritten Schlacht von Chin'toka.[12]

Im Jahr 2380 sind Schiffe der Klasse Teil der Flotte, die sich unter der Leitung der USS Enterprise-E der Borgfraktion unter der Vulkanierin T'Urell annimmt, um sie aufzuhalten.[13]

BeschreibungBearbeiten

Die 160 Meter langen, 111,8 Meter breiten und 62,6 Meter hohen Leichten Kreuzer der Saber-Klasse sind wendige Schiffe der Sternenflotte.[3] Wie ein Großteil der Sternenflottenschiffe seit dem 21. Jahrhundert besitzen die Schiffe der Saber-Klasse eine Untertassensektion.[7]

Star Trek: Deep Space Nine – Das technische Handbuchα gibt eine Länge von 364,77 Meter, eine Breite von 225,61 Metern und eine Höhe von 52,48 Metern an. Es ist anzunehmen, dass es sich bei diesen von den Proportionen nicht passenden Werten um Kopierfehler handelt, da dort die gleichen Daten auch bei der stimmigeren Norway-Klasse angegeben sind.

Das Design des Schiffes ist von dem Baustil des mittleren bis späten 24. Jahrhunderts geprägt, der sich auch in Schiffen der Akira-Klasse und Steamrunner-Klasse niederschlägt. Die Warpgondeln, von denen die Klasse zwei besitzt, sind ähnlich wie bei Schiffen der Defiant-Klasse teilweise in die Hülle eingelassen.[7]

Auf der Ober- und Unterseite der Untertassensektion befinden sich je zwei Typ-X-Phaserbänke. Das Schiff besitzt zwei Torpedorampen, die mit Photonentorpedos geladen sind.[1]

Auf 6 Decks finden standardmäßig 40 Mannschaftsmitglieder einschließlich Offizieren Platz. Die Klasse bietet Platz für 200 weitere Passagiere. Dabei kann das Schiff auf 6 Transporter zurückgreifen.[3]

Schiffe der Saber-Klasse reisen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von Warp 5,0. Zur Zeit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 2370 gehören die Schiffe zu den schnellsten der Sternenflotte, können sie Warp 9,7 für 12 Stunden halten.[3]

Das Schiff kann auf zwei Traktorstrahlemitter zurückgreifen. Außerdem besitzt das Schiff eine Shuttlerampen am Bug mit sechs Shuttles.[3]

Hinter den KulissenBearbeiten

  • Laut den Erläuterungen zu Ships of the Line 2015 wird die Saber-Klasse im Zuge der wachsenden Bedrohung durch die Cardassianer in den 2350er Jahren entworfen. Es zeigt sich, dass die Sternenflotte zu wenig Schiffe entlang der Grenze stationiert hat, um Kolonien, Sternenbasen und die zahlreichen Werften in der Nähe vor eventuellen Angriffen der Cardassianer zu schützen. Als es zu den Cardassianischen Grenzkriegen kommt und die Vereinigte Föderation der Planeten sich zusätzlich gegen die Bedrohung durch die Tzenkethi behaupten muss, gibt die Sternenflotte eine Reihe schnell zu bauender Zerstörer in Auftrag, die als Saber-Klasse bekannt wird und die alten Schiffe der Miranda-Klasse in der Patrouille ersetzen soll. Die erste Reihe von 24 Schiffen der Saber-Klasse läuft in den 2360ern vom Stapel und unterstützt in dieser Zeit die größeren Schiffe der Nebula-Klasse und der New Orleans-Klasse, die an der cardassianischen Grenze operieren. Als die Grenzkriege ein Ende nehmen, befinden sich fast 200 Schiffe, darunter die USS Peterson, im Dienst. Mit dem Ende des Krieges beginnt für die Föderation eine Zeit des relativen Friedens und der Schiffsproduktion an Schiffen der Saber-Klasse wird ein Ende gesetzt. Mit der ersten Borginvasion 2368 ändert sich das, als ein einzelner Borg-Kubus 39 Schiffe vernichtet. Da die Saber-Klasse schon zu Kriegszeiten schnell und in großer Zahl produziert werden konnte, entscheidet sich die Sternenflotte die Schiffsproduktion der Klasse wieder aufzunehmen. Zeitgleich beginnt die Sternenflotte mit dem Bau der neuen Akira- und Steamrunner-Klasse und verwirft die Planung, weitere Schiffe der New Orleans-Klasse und der Cheyenne-Klasse zu bauen.[14]

Externe LinksBearbeiten

ReferenzenBearbeiten


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