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Die Schlacht von Narendra III ist eine Schlacht zwischen der Vereinigten Föderation der Planeten in Kombination mit dem Klingonischen Reich und des Romulanischen Sternenimperiums im Jahr 2344 stattfindet. Die Schlacht wird zugunsten der Romulaner entschieden. Allerdings markiert das Ereignis ein Umdenken in der klingonischen Führung: Da ein Föderationsschiff sich für die Klingonen opfert, wird später ein Allianzvertrag zwischen beiden Großmächten geschlossen.

VerlaufBearbeiten

Obwohl die Romulaner und die Klingonen in der Vergangenheit eine gemeinsame Allianz gebildet haben, bei der es auch zum Austausch von Technologie kam, verschlechtert sich die Beziehung beider Großmächte in der Mitte des 24. Jahrhunderts zusehnst. Die Romulaner betrachten die Klingonen als kriegerische Barbaren.[4] Im Jahr 2344 kommt es schließlich zu einem eklatanten Zwischenfall: Eine Flotte bestehend aus vier Warbirds[2] der neuen D'deridex-Klasse greift mithilfe von klingonischen Überläufern den klingonsichen Außenposten auf Narendra III an.[6] Von der Übermacht überrumpelt sendet die Kolonie ein Notsignal aus,[2] wenngleich drei Kreuzer der K'Vort-Klasse und ein Raumschiff der K't'tinga-Klasse die Romulaner bereits angreifen.[6]

Die USS Enterprise-C, Flaggschiff der Föderation unter dem Kommando von Captain Rachel Garrett, befindet sich nur wenige Lichtjahre entfernt vom Narendra-System innerhalb der Grenzen der Föderation und fängt den Funkspruch ab. Garrett beschließt in klingonisches Territorium einzufliegen und den Klingonen beizustehen.[2] Das Schiff eröffnet daraufhin das Feuer auf einen der Warbirds,[6] und wird schwer beschädigt, als mehrere Torpedos in der Hülle einschlagen.[2]

Enterpise-C Anomalie

Die Enterprise wird von einer Anomalie verschluckt.

Ein Torpedo detoniert auf ungewöhnliche Weise, sodass ein temporaler Riss erzeugt wird, der die Enterprise-C in die alternative Zukunft des Jahres 2366 wirft. Die Föderation findet sich hier im Krieg mit den Klingonen wieder, die immer mehr Gebiete der Föderation erobern. Geschichtlich gesehen ist die Enterprise-C als vermisst gemeldet worden. Die Crew der Enterprise-C trifft auf das Kriegsschiff USS Enterprise-D unter dem Kommando von Captain Jean-Luc Picard, der das Schiff reparieren lässt. Durch Guinan, die Unterschiede in der Zeitlinie warhnehmen kann, erfährt er, dass die Enterprise-C zurückgeschickt werden muss, um den Krieg mit den Klingonen zu vermeiden. Als die Enterprise-C sich zurück in den Temporalen Riss bewegt, werden die Schiffe jedoch von Klingonen angegriffen, wobei Garrett stirbt. Die Crew der Enterprise-D beschließt Natasha Yar auf die Enterprise-C zu transferieren, da Guinan berichtet, dass Yar in der primären Zeitlinie einen sinnlosen Tod stirbt. Während die Enterprise-D gegen die Angreifer kämpft, dringt die Enterprise-C in den Riss ein. Kurz bevor sie diese Zeitlinie verlässt, stellen die Sensoren fest, dass die Enterprise-D zerstört wurde.[2] Über Umwege[8] gelangt das Schiff schließlich wieder in seinen Zeitrahmen und beginnt mit dem Angriff auf die Romulaner.[2]

Das Schiff wird zerstört, allerdings sterben nicht alle Crewmitglieder: Tasha Yar[2] und Richard Castillo[8] überleben und werden in ein romulanisches Strafgefangenenlager gebracht.[2]

NachwirkungenBearbeiten

„Narendra III war eine einzige große Katastrophe in der romulanischen Raumfahrtgeschichte.“
— Kylor Jerok vor dem Senat (Quelle)

Der Verlust der Enterprise-C ist ein tragischer Verlust für die Sternenflotte, doch ein Lichtblick für die Föderation: Die Kligonen sind beeindruckt von der Tatsache, dass ein einzelnes Föderationsschiff mutig an ihrer Seite kämpft.[2] Die Klingonen leiten daraufhin Wege zum Frieden ein. Im Jahr 2353 wird schließlich ein Allianz-Vertrag geschlossen.[4] Obwohl siegreich, ist der Sieg bei Narendra III für die Romulaner eine einzige Katastrophe, wie Admiral Kylor Jerok vor dem Senat bezeugt. Statt die Klingonen in die Schranken zu weisen, da sie sich mehr und mehr im Sektor ausbreiten, rückten Föderation und Klingonen enger zusammen. Jerok sieht im Jahr 2364 die positive Entwicklung der Allianz zur der dominierendes Kraft der beiden Quadranten in der Niederlage bei Narendra III begründet. Durch die Gefangennahme Yars gelangen die Romulaner an die Informationen, dass die Enterprise-C die Zukunft besuchte und die Crew ein taktisches Training erfuhr, das den Romulanern der 2340ern voraus war. Dies erklärt für ihn die Tatsache, dass ein einzelnes Föderationsschiff gegen vier Warbirds antreten konnte.[6]

Externe LinksBearbeiten

ReferenzenBearbeiten

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