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Mehrere Realitäten
„Sie sind mächtig - so mächtig, dass sie einige primitive Völker als Götter verehren. Und dennoch sind sie in ihrem Reich gefangen und existieren nicht mehr im normalen Raum!“
— Der Krenim Noye (Quelle)

Die Tuterianer (auch: Sphärenbauer,[2] bei den Xindi: "Beschützer"[2] bei den Triannonern: "Schöpfer"[4] ) sind eine humanoide Spezies aus dem Delta-Quadranten, die durch einen temporalen Eingriff 2390 die Milchstraße verlässt, um in einen Transdimensionalen Raum zu wechseln.

GeschichteBearbeiten

UrsprungBearbeiten

Die Tuterianer sind ein humanoides Volk aus dem Delta-Quadranten der Milchstraße, deren Heimatwelt einige Dutzend Sektoren vom Raum des Krenim-Imperiums entfernt liegt. Die Tuterianer stehen mindestens seit dem 21. Jahrhundert mit den Krenim in Kontakt und treiben Handel mit dem Imperium. Schnell zeigt sich, dass die Krenim und die Tuterianer ähnliche Ziele und Werte haben. Gemeinsam mit den Krenim entwickeln die Tuterianer Möglichkeiten die Zeitlinie und auch alternative Zeitlinien zu überwachen, sowie diese indirekt auch zu manipulieren. Es kommt auch zu Verbrüderungen und Ehen zwischen Krenim und Tuterianern.[1]

In einer bestimmten Quantenrealität schließt sich das Krenim-Imperium während eines Krieges mit den Iconainern 2410 der Delta-Allianz an, einer Vereinigung verschiedener Spezies' der Milchstraße. Um den Vormarsch der Iconianer zu stoppen, setzt die Allianz auf die Zeitreisetechnik der Krenim. Dabei wird ein Annorax-Klasse-Zeitwaffenschiff, die KIS Annorax, eingesetzt, an dessen Bau die Tuterianerin Claude beteiligt ist, die mit dem Krenim Noye verheiratet ist. Als das Schiff die Zeitlinie zu verändern versucht, werden die Tuterianer aus der Zeitlinie entfernt, da ihre Heimatwelt 2390 vom Borg-Kollektiv assimiliert wird. Die Daten über die Veränderung der Zeitlinie verbleiben jedoch im mit temporalen Schilden geschützten Temporalen Kern.[1]

Noye findet derweil heraus, dass er eine tuterianische Frau hatte und möchte sie und ihr Volk durch den Diebstahl der Annorax und Veränderungen der Zeitlinien zurück in den normalen Raum bringen.[5]

Gefangen im Transdimensionalen RaumBearbeiten

„Außerdem, waren diese Völker real? Sie existierten außerhalb unserer Realität. Daher sind sie für uns, per Definition, irreal. Und wir haben ihr Universum nicht absichtlich zerstört. Es war einfach ein Ergebnis unserer Experimente. Es hätte ihr Universum auch verbessern statt zerstören können.“
— Anführerin der Sphärenbauer (Quelle)
Sabotage Tuterianer

Romal sabotiert seine Versuche an weiteren Universen.

Zumindest einer Gruppe von Tuterianern gelingt die Flucht in einen Transdimensionalen Raum. In dieser unwirtlichen Umgebung gelingt es der Spezies zu überleben und über die Jahrhunderte hinweg ein eigenes Reich zu schaffen, das die Macht hat diverse Zeitlinien zu beobachten. Da die Tuterianer aber an ihre neue Heimat gebunden sind, können sie nicht in andere Universen reisen, da ihre biologischen Eigenschaften sich verändern. Es gelingt ihnen allerdings mit der Zeit Nachrichten in andere Universen zu senden.[5]

Ein ganzer Forschungszweig beschäftigt sich schließlich mit der Möglichkeit zur Rückkehr in den normalen Raum.[3] Eine der vielversprechendsten Realitäten ist schließlich das Primäruniversum. Dort gelingt es den Tuterianern im 12. Jahrhundert gar, direkten Einfluss zu nehmen, als sie einen Spalt erzeugen, der die Begebenheiten der dortigen Raumsektoren beeinflusst. Die Gesetze der Physik dieses Universums werden teilweise ausgehebelt und die Tuterianer bauen Sphären, riesige Raumsstationen, mit denen sie den normalen Raum verändern: Die Delphische Ausdehnung entsteht.[6]

Nebenher arbeiten Wissenschaftler an Experimenten mit anderen Universen: In einer Quantenrealität schließen sich schließlich die Iconianer und das Dominion im Kampf gegen die Tuterianer zusammen und vertreiben sie aus ihrer Realität.[7] Während eines Experiments mit dem Universum 2647.43.21.753c stellt sich der Ingenieur Romal schließlich den Vorgehensweisen seines Volks entgegen und sabotiert weitere Versuche. Dafür wird er vor Gericht gestellt und angeklagt. Angeklagt nennt er als Grund die Vernichtung verschiedener Universen und ihrer Trilliarden von Bewohnern, nur um sie für die Heimkehr zu opfern. Der Tuterianer wird schließlich zu lebenslanger Haft verurteilt, wird jedoch von seiner Gefährtin Kiwak gerettet, die ihn in den normalen Raum bringt. Dort setzt er Kurs auf das Sol-System, um die Menschen zu warnen. Bevor dies jedoch geschieht, stirbt er aufgrund des zellularen Verfalls.[3]

Ein weiteres Universum wird später anvisiert: Die Kelvin-Zeitlinie im Jahr 2260. Hier gelingt es den Sphärenbauern ebenfalls die Delphische Ausdehnung zu erschaffen und die Klingonen für ihre Pläne einzuspannen. Die USS Yorktown versucht in jenem Jahr die Klingonen und die Sphärenbauer zu stoppen. Mithilfe des Zeitagenten Daniels kann das weitere Vordringen der Sphärenbauer aufgehalten werden.[7]

Einfluss auf das PrimäruniversumBearbeiten

Später nehmen die Tuterianer Einfluss auf das Primäruniversum, ihrer größten Hoffnung auf Rückkehr.[7]

Sphere Builder Test Subject

Ein Tuterianer wird als Vorbote ins Jahr 2154 gesandt.

Die Tuterianer nehmen Kontakt mit den Xindi auf, die ihre Heimatwelt Xindus verloren haben. Sie führen die Xindi zu bewohnbaren Planeten und zu Ressourcen, um das Xindi-Reich wieder aufzubauen. Zusätzlich unterstützen sie die Bildung eines Rates, der die Xindi-Rassen vereint. Da sie in ihrer ursprünglichen Realität die Menschheit für ihre Verbannung in den transdimensionalen Raum verantwortlich machen, sagen sie den Xindi, dass die Menschen die Xindi in der Zukunft endgültig vernichten werden. Daraufhin beginnen die Xindi mit dem Bau einer Superwaffe, die die Erde vernichten soll.[2] Auch die Triannoner verehren die Sphärenbauer als "Schöpfer" und hoffen auf ihre Rückkehr in das auserwählte Reich.[4]

Ende 2153 kommt es schließlich zu einem Angriff einer Testwaffe auf die Erde, die Millionen von Bewohnern das Leben kostet. Die Sternenflotte beschließt daraufhin, auf Drängen von Jonathan Beckett Archer, der von Zeitagent Daniels informiert wird, in die Delphische Ausdehnung zu schicken, um die Xindi aufzuhalten.[8]

Erst viel später während ihrer Reise erkennt die Crew der Enterprise, dass die Sphärenbauer hinter den Bestrebungen der Xindi stecken. Zu jener Zeit senden die Tuterianer einen der ihren in den transformierten Raum, um den Fortschritt der Raumtransformation zu untersuchen. Dieser Vorbote stirbt jedoch schließlich, nachdem die Crew der Enterprise ihn in den normalen Raum bringt.[9]

Ende des Jahres 2154 versucht die Enterprise schließlich die zentrale Sphäre Sphäre 41 zu zerstören, um den Zusammenfall der Delphischen Ausdehnung zu bewirken. Da der Raum um Sphäre 41 genügend transformiert ist, gelingt es einigen Tuterianern auf der Enterprise zu materialisieren und sie zu sabotieren. Gerade rechtzeitig bewirkt die Crew die Zerstörung der Sphäre, sodass die Tuterianer von Bord verschwinden und die Ausdehnung aufgelöst wird.[10]

Anteil im Temporalen Kalten KriegBearbeiten

Die Tuterianer sind eine der passiven, aber wichtigen, Parteien des Temporalen Kalten Krieges. Ihre aktiven Verbündeten stellen die Krenim da. Sie unterstützen sich beiderseits mit Technik.

Bei der Schlacht von Procyon V können mehrere Sphären der Tuterianer, trotz mehrmaliger Eingriffe der Na'kuhl, Krenim und deren Verbündeten, durch das Tox Uthat zerstört werden. [11]

Externe LinksBearbeiten

ReferenzenBearbeiten

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