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„Sie fiel durch ein Wurmloch und landete am anderen Ende des Universums - und hunderttausend Jahre und er Vergangenheit.“
— T'Ryssa Chen (Quelle)

Die V'Ger (auch: Vejur[6]) ist eine weiterentwickelte Raumsonde, die ursprünglich von den Menschen unter dem Namen Voyager 6 gestartet wird. Die Sonde wird später, nachdem sie ein Schwarzes Loch passiert, von einem außerirdischen Volk repariert und wieder auf die Reise geschickt. Die gesamte Sondenkörper basiert auf der Unimatrix-0047-Kommandoschiffsklasse.

GeschichteBearbeiten

Start der Voyager 6-SondeBearbeiten

Die Raumsonde Voyager 6 wird im Jahr 1999[4] von der Erde gestartet, um den Weltraum zu erforschen. Die Sonde verlässt im Laufe der Zeit das Sonnensystem und trifft auf ein Schwarzes Loch, das die Sonne anzieht.[2]

Voyager 6

Die Raumsonde Voyager 6.

Voyager 6 wird in den Schlund des Schwarzen Lochs[4] Abbadon[3] gezogen[4] und tritt im Delta-Quadranten hunderttausend Jahre in der Vergangenheit wieder aus.[3] Hier trifft die Sonde auf die Maschinenwelt,[2] ein Planet, dessen Bewohner superhochentwickelte, künstliche, intelligente Maschinen sind.[3]

Sie finden die für sie primitive Sonde und interpretieren ihren ursprünglichen Auftrag "den Weltraum zu erforschen" so, dass sie sämtliche Daten sammelt und anschließend zu ihrem "Schöpfer" zurückkehrt. Da durch den Absturz auf dem Planeten auch der Name an der Hülle beschädigt wird, erhält die Sonde den Namen "V'Ger".[2]

Die Vulkanierin T'Uerell beschäftigt sich in den 2150ern mit Nanosonden und entwickelt einen Zugang zu einem eigenen Zweig des Borg-Kollektivs. Sie erhält einen beschränkten Zugang zum Kollektiv, als sie aus dem bekannten Raum verschwindet und sieht im kollektiven Geist auch die Raumsonde Voyager 6, die auf der Maschinenwelt landet und repariert wird. Sie nimmt daher fälschlicherweise an, dass die Maschinenwelt die Heimatwelt der Borg ist.[7]

Die Sonde jedoch weiß, dass sie und das Borg-Kollektiv in Wirklichkeit "Kinder einer alten Zivilisation" sind.[5]

Suche nach dem SchöpferBearbeiten

Die intelligenten Maschinen bauen um die Raumsonde ein riesiges Konstrukt,[2] das mehr als 300 Millionen Kilometer lang ist,[4] und schicken es auf die Reise.[2] Auf ihrer Reise gen Alpha-Quadrant lädt die Sonde hunderte Sternensysteme in seine virtuelle Matrix und löscht damit tausende von Leben aus.[3]

2273 dringt das Schiff nahe der Grenze zum Klingonischen Reich in den bekannten Raum ein. Drei klingonische D7-Klasse-Raumschiffe der K't'inga-Klasse[2] angeführt von der IKS Amar, fangen die Wolke ab und werden dabei zerstört.[2]

Als V'Ger immer weiter zur Erde vordringt, wird die USS Enterprise aus der Trockendock-Einrichtung Drei beordert, um die Wolke abzufangen. Der Kontakt gelingt, doch wird die Navigatorin Ilia dabei getötet. V'Ger erschafft daraufhin ein Abbild der Deltanerin, um mit den "Kohlenstoffeinheiten" an Bord der Enterprise zu kommunizieren.[2]

Admiral James Tiberius Kirk kann die Sonde schließlich davon abhalten die Erde zu zerstören, zumal Willard Decker sein menschliches Leben gibt, um mit der Sonde zu verschmelzen. Dadurch gelangt sie auf eine höhere Ebene der Existenz[2] und setzt Kurs in die Andromeda-Galaxie.[8] Zuvor trifft die Verschmelzung der Sonde und Deckers jedoch noch auf Q, der die beiden in der neuen "Bewusstseinsebene" begrüßt.[9]

VermächtnisBearbeiten

2373 entdeckt die Crew der USS Voyager eine weitere gewaltige Maschine, die sich Leviathan nennt. Diese sammelt, ähnlich wie V'Ger Wissen und hat in seiner Datenbank auch die Begegnung zwischen V'Ger und der Enterprise gespeichert. Die Crew nimmt daher an, dass V'Ger und Leviathan vom gleichen Maschinenplaneten stammen.[10]

In der STO-Realität nutzt das Borg-Kollektiv ab mindestens 2409 Unimatrix-0047-Kommandoschiffe als massive Angriffschiffe.[1]

Externe LinksBearbeiten

ReferenzenBearbeiten

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